DAS OBJEKT
Am Ostufer des Schweriner Ziegelinnensees entsteht an der künftigen Promenade die Stadtvilla: H1. Das neue Gebäude führt die Bebauung am Nordufer in südöstlicher Richtung fort. Mit 14 Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen wird hier ein eigenständiges Quartier geschaffen, welches sich nicht nur durch die einmalige Kombination aus Süd-West-Ausrichtung und Seeblick aus allen Wohnungen hervorhebt. Mit Ausbau der Promenade wird der Uferbereich weiter aufgewertet und erlebbar gemacht. Die Innenstadt ist in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen, die Infrastruktur (ÖPNV, Nahversorger, Straßennetz) ist gut ausgebaut.
Die nachfolgende Baubeschreibung für die Neubebauung gibt die wesentlichen Qualitätsmerkmale des Bauvorhabens wieder. Die Bauausführung berücksichtigt die einschlägigen DIN-Vorschriften, die technischen Regeln sowie die gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen. Für das Gebäude wird ein Wärmepass erstellt, der in Form eines Wärmebedarfsausweises die energiebezogenen Merkmale des Gebäudes darstellt. H1 wird als Niedrigenergiehaus nach KfW Effizienzhaus 70- Standard errichtet. Maßgebend für die Errichtung des Gebäudes ist die nachfolgende Baubeschreibung. Änderungen der Planung und Ausführungsart, der vorgesehenen Baustoffe und etwaiger Einrichtungsgegenstände behält sich der Verkäufer vor, soweit sie sich technisch oder wirtschaftlich als zweckmäßig oder notwendig erweisen oder auf behördlichen Auflagen beruhen. Soweit in den Wohnungsgrundrissen Mobiliar, insbesondere Küchen eingezeichnet sind, stellt dieses einen Einrichtungsvorschlag der Architekten dar.
WOHNUNGEN/BAUBEGINN
Neubau von 1 x 14 Wohnungen mit eingeschossiger Tiefgarage im Souterrain. Baubeginn war im zweiten Quartal 2009. Es ist mit einer Fertigstellung des Gebäudes nach ca. 12 Monaten Bauzeit zu rechnen.
ERSCHLIESSUNG
Die Wohnungen erreicht man von der Straße „Holzhafen“, wo sich auch die Zufahrt zu den zentralen Tiefgaragen befindet. Alle Häuser verfügen zudem über einen direkten Zugang zur Tiefgarage. Die Sicherung der Tiefgarageneinfahrt erfolgt über ein Rolltor, das über eine Funkfernbedienung betätigt wird.
GEBÄUDEKONZEPTION
Das Gebäude H1 gliedert sich in: Untergeschoss (Tiefgarage), Erdgeschoss, 1. Obergeschoss, 2. Obergeschoss, 3. Obergeschoss, Staffelgeschoss mit Dachterrasse/ Penthouse. Die Räume haben eine erhöhte lichte Raumhöhe von ca. 2,76 m. Die Anordnung der Hausanschlussräume für Wasser/Abwasser, Elektro, Heizung und Telekommunikation erfolgt im Untergeschoss. Alle Wohnungen werden über ein hochwertig gestaltetes Gemeinschaftstreppenhaus und Aufzug erschlossen. Die Treppenhäuser liegen jeweils an den Außenwänden der Gebäude und werden durch Fenster natürlich belichtet und belüftet. Die Wohnungen 1-3 im Erdgeschoss werden als Hochparterre errichtet. Hierbei liegt die Höhe Fertigfußboden mind. 100 cm über dem Geländeniveau. Alle Wohnungen erhalten nach Süden und /oder Westen orientierte Terrassen. Wohnungen im Dachgeschoss sind mit großzügigen Dachterrassen ausgestattet. Die Häuser und Allgemeinflächen werden nach einem eigenen Farbkonzept der Architekten gestaltet. Die Wärmeversorgung erfolgt mittels umweltschonender Fernwärme.
AUSSTATTUNG
In der Baubeschreibung wird der Bauträger eine hochwertige Standardausstattung anbieten. Grundsätzlich werden eigene Ausstattungswünsche wie z.B. Bodenbelag, Sanitärobjekte etc. berücksichtigt. Die durch individuelle Wünsche des Erwerbers entstehenden Mehrkosten sind von diesem zu tragen.
GEMEINSCHAFTSRÄUME (SOUTERRAIN)
Das Gebäude H1 erhält einen Zählerraum (kombinierter Zähler-/Hausanschlussraum) sowie Technikräume nach Erfordernis. Wasch-/Trockenräume sind nicht vorgesehen. Das Garagentor wird als ferngesteuertes Sektionaltor errichtet. Pro Parkplatz wird ein Fernbedienungselement zur Verfügung gestellt. Ein Personenaufzug ist vom Kellergeschoss bis zum Staffelgeschoss (6 Haltestellen) vorgesehen. Die Grünanlagen werden gemäß Planung des Architekten unter Berücksichtigung behördlicher Anforderungen und Auflagen erstellt. Hierbei wird besonderer Wert auf die Schaffung von „grünen Wohnräumen“ gelegt. Sämtliche Terrassen sind gemäß Planung des Architekten mit Betonwerkstein bzw. Bohlen aus Sibirischer Lärche belegt.
ABSTELLRÄUME
Jede Wohneinheit erhält einen zusätzlichen separaten Abstellraum im Kellergeschoss. Dieser Abstellraum wird in der Teilungserklärung direkt einer Wohnung zugeordnet.
WÄRMESCHUTZ
Der Wärmeschutzstandard wird entsprechend der Energieeinsparverordnung (EnEV) in der Fassung vom 24.07.2007 ausgeführt. Darüber hinaus wird der KfW Effizienzhaus 70- Standard erreicht.
BAUKONSTRUKTION KELLER
Aushub, Hinterfüllung der Baugrube. Die Gründung erfolgt auf einer 30 cm starken Stahlbetonplatte, Pfählen, Streifenfundamenten bzw. als Flachgründung gemäß statischer Berechnung. Außenwände und Kellersohle werden aus WU-Stahlbeton hergestellt. Die Wandstärken sowie die Dimensionierung der Kellersohle werden entsprechend den statischen Anforderungen ausgelegt. Decken über Kellergeschossen aus Ortbeton bzw. mit Systemdeckenelementen.
BAUKONSTRUKTION
Bodenplatten und Kellerwände werden aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt. Die Tiefgaragenrampe hat eine Neigung von ca. 15-16 %. Die Außenwandkonstruktion setzt sich aus Stahlbeton, den tragenden Kalksandsteinplanelementen (ca. 17,5 cm) und einem hochwertigen, feinkörnigen Wärmedämmverbundsystem mit hellem Farbanstrich zusammen. Wohnungstrennwände werden als einschalige Wand aus Kalksandsteinplanelementen (d- 30 cm) ausgeführt. Sonstige tragende und aussteifende Wände werden entsprechend den statischen Berechnungen aus Kalksandsteinmauerwerk oder Stahlbeton erstellt. Nichttragende Innenwände werden alternativ aus Kalksandsteinplanelementen (d- ca. 11,5 cm) bzw. als doppelt beplankte Gipskartonständerwände (d- ca. 12,5 cm) – sofern erforderlich feuchtraumgeeignet – mit Dämmeinlage erstellt. Die Oberflächen der Gipskartonständerwände werden gespachtelt. Die Häuser erhalten eine Flachdachkonstruktion. Die Abdichtung erfolgt mit Bitumenschweißbahnen in mehrlagiger Ausführung oder in gleichwertiger Ausführung. Die Wärmedämmung wird entsprechend der gültigen Wärmeschutzverordnung ausgeführt.
AUSSTATTUNG - ESTRICH
Schwimmender Estrich auf Wärme- bzw. Trittschalldämmung in allen Wohnungen. Die Treppenpodeste und Treppenflure erhalten je nach Erfordernis einen schwimmenden Estrich. Kellerräume mit Estrich auf Trennlage bzw. bei beheizten Kellerräumen als schwimmender Estrich auf Wärmedämmung.
AUSSTATTUNG - FENSTER- UND TÜRENELEMENTE
Balkon- und Terrassentüren der Wohnbereiche: Hochwärmegedämmte Fenster für hohe Anforderungen mit 2-Scheiben- Isolierverglasung. Fenstergriffe aus Leichtmetall nach Mustervorlage. Einhandbeschläge soweit möglich. Sonstige Fenster als Kunststofffenster mit 2-Scheiben-Isolierverglasung. Die Wohnzimmer der Dachgeschosswohnungen erhalten raum- seitige Stufen als Austritt auf die Dachterrassen, wo gemäß Planung der Architekten vorgesehen. Ausführung der Treppenhausverglasung als Aluminium-Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Öffnungselementen in jeder Ebene. Fenster- bänke außen: Ausführung in Leichtmetall, eloxiert oder pulverbeschichtet. Fensterbänke innen bei massiver Brüstung: Ausführung in Kunststein mit polierter Oberfläche, bei Bädern und WC´s Fensterbänke gefliest. Bei bodenhohen Öffnungen keine Fensterbänke.
AUSSTATTUNG - FENTSTERLÄDEN
Fenster in den Regelgeschossen (Schlafen und Kochen) erhalten teilweise Leichtmetallschiebeläden mit Holzlamellen. Bei allen Fenstern der Zimmer ist der zusätzliche Einbau von Rollläden als Kundensonderwunsch möglich. Im Gebäude H1 erhalten Fenster im Treppenhaus generell keine Läden.
AUSSTATTUNG - TÜREN
Hauseingang: Hauseingangstüren als Metall-Glas-Konstruktion, pulverbeschichtet, Farbe gemäß Farbkonzept der Architekten; mit elektrischem Türöffner. Innentüren: Innentür als Röhrenspantür mit Furnier- bzw. Weißlackoberfläche (gegen Mehrkosten geschosshoch mit Oberblende/Oberlicht). Die Innentüren erhalten Buntbartschlösser bzw. Bad-/WC-Verriegelung. Die Dusche erhält generell eine Ganzglastür. Die Türen zu Räumen mit mechanischen Entlüftungsgeräten werden grundsätzlich mit Nachströmgittern ausgerüstet. Keller: Kellerinnentüren entsprechend den behördlichen Auflagen als Stahlblechtüren mit amtlicher Zulassung und mit handelsüblichen Beschlägen, nach Erfordernis in feuerhemmender Ausführung.
AUSSTATTUNG - OBERBÖDEN
Wohnräume: Sämtliche Wohnräume werden mit verklebtem Parkett (Materialwert: 30,00 EUR/m_ brutto, durchschnittlicher Listenpreis ohne Verlegung), in Wohnzimmern, Schlaf-, und Kinderzimmern sowie in Innenfluren ausgestattet; Sockelleisten umlaufend. Abstellräume (mit Stellmöglichkeit für Waschmaschine/Trockner) erhalten als Bodenbelag Fliesen. Fliesen/Beläge: Sämtliche Fliesen in den Sanitärbereichen werden wie nachfolgend beschrieben ausgeführt (Materialpreis ca. 30,00 EUR/m_ brutto, durchschnittlicher Listenpreis ohne Verlegung) Bäder: Wände generell 2,20 m hoch, nach Auswahl des Käufers mit Wandfliesen gefliest. Duschbäder und WC´s: Wände bis ca. 1,50 m Höhe gefliest. Im Bereich der Duschen wird raumhoch verlegt. Terrassen, Dachterrassen, Balkone, Loggien: Dachterrassenbelag: Beton-Werksteinplatten (Abmessungen ca. 40/40 cm), im Splittbett oder auf Kunststoffstelzlagern verlegt (oder alternativ Sibirische Lärche als geriffelte Bohle auf Stelzlager).
AUSSTATTUNG - SANITÄR
Keramik- und Acryl-Gegenstände oder gleichwertig, in den Farben „weiß“. Wandhängende-Tiefspül-WC´s mit Einbauspülkasten und Spartaste. Alle Wohnungen erhalten einen Waschmaschinenanschluss im Bad/Duschbad oder Abstellraum mit speziellem Auslassventil. Armaturen verchromt, Einhebel-Wannenfüll- /Brausebatterien mit Ab- und Überlaufgarnitur (Badewannen), Einhebel-Brausebatterien (Duschen), Einhebel-Waschtischbatterien jeweils mit Ablaufgarnitur.
AUSSTATTUNG - WÄNDE UND DECKEN, ANSTRICHE
Innen: Die Innenwände der Wohnungen werden mit einem waschbeständigen Anstrich aus Silikatfarbe versehen. Kellerbereiche erhalten einen wischbeständigen Dispersionsfarbenanstrich, Treppenhäuser einen scheuerbeständigen Dispersionsfarbenanstrich. Außen: Wärmedämmverbundsystem mit Wärmedämmung gemäß Wärmeschutznachweis und Oberputz. Fassadengestaltung und Oberflächenstrukturierung gemäß Farb- und Materialkonzept der Architekten.
AUSSTATTUNG - SCHLOSSERARBEITEN
Außenbereiche: Brüstungsgitter, Geländer, Aufsatzgeländer, Treppengeländer und andere Metallelemente im Außenbereich aus verzinktem Stahl (oder einbrennlackiert), behandelt gem. Farbkonzept der Architekten. Innenbereiche: Treppen- und Podestgeländer in den Treppenhäusern aus Stahl, behandelt gem. Farbkonzept der Architekten, mit Edelstahlhandlauf. Klingel: Klingeltableau (vorgerüstet für Video-Gegensprechanlage) jeweils im Bereich der Hauseingänge. Tiefgarage: Tiefgaragensektionaltor für Ein- und Ausfahrt, elektrisch angetrieben, funkfernbedienbar (innen zusätzlich mit Schlüsselschalter). TG-Tor mit Schlupftür als Notausgang. Pro Stellplatz ein Handsender zur Fernbedienung des TGTores.
AUFZÜGE
Im Treppenhaus wird ein Personenaufzug mit einer Tragkraft von mind. 630 kg (Auslegung für 8 Personen) eingebaut.
AUSSTATTUNG - KAMINÖFEN
Jede Wohnung wird mit einem Kaminanschluss ausgestattet. Zuluft raumluftunabhängig über Schornstein oder sep. Rohr. Der dargestellte Kamin gehört nicht zur Ausstattung der Wohnung.
ELEKTROINSTALLATIONEN
Allgemein: Die Stromversorgung erfolgt aus dem VNB (Versorgungsnetzbetreiber)-Netz, Zählerschränke, Sicherungsverteilungen, Versorgungssysteme, Kabel, Leitungen und Leerrohre werden gemäß AVB-ELT-DIN 18015 und VDE-Vorschriften installiert. Zusätzliche Zähler für allgemeine Haustechnik, Heizung und Tiefgarage, Außenbeleuchtung und Aufzüge. Wohnungsbestückung gemäß DIN, Schalterprogramm eines Markenherstellers in polarweiß brillant.
HEIZUNGSANLAGE
Energieerzeuger: Die Wärmeversorgung erfolgt mittels umweltschonender Fernwärme.
Heizflächen
Im Regelfall werden alle Räume der Wohnungen (mit Ausnahme der Abstellräume, Flure und Dielen) mit Flachheizkörpern einschl. Behördenthermostatmodellen
ausgestattet. Der anfallende Wärmebedarf (Heizlast) ist gemäß DIN EN der einzelnen Räume ausgelegt.
Die Bäder und Duschbäder (mit Ausnahme der WC´s) erhalten zusätzlich einen Handtuchheizkörper. Eine Fußbodenheizung ist in Teilbereichen der Bäder vorgesehen.
Der Einbau der Zähler und die Verbrauchserfassung erfolgen dezentral über geleaste Wärmemengenzähler je Wohneinheit.
AUSSENANLAGEN
Die Außenanlagen werden gemäß genehmigtem Freiflächengestaltungsplan (einschl. möglicher Auflagen der genehmigenden Behörden) ausgeführt. Ein entsprechender Außenanlagenplan wird auf Grundlage des Bebauungsplans erstellt. Die Außenanlagen werden vom Verkäufer erstmalig hergestellt. Neben dem Einfahrtsbereich zu den Stellplätzen sowie der Tiefgarage werden die fußläufigen Wege und Grünflächen hergestellt.
BOOTSLIEGEPLÄTZE
Im Rahmen anderer Bauprojekte am Ziegelinnensee besteht voraussichtlich die Möglichkeit, Bootsliegeplätze zu erwerben.
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